Am 09.11.2016 fand im Rahmen des bundesweiten LEADER-Treffen die erste BAG LAG-Mitgliederversammlung statt. Den ersten Schwerpunkt stellten die Ergebnisse der BAG LAG-Umfrage (175 Teilnehmer) dar. Die Ergebnisse offenbarten eine allgemeine Unzufriedenheit unter den LEADER-Akteuren aufgrund der stark angestiegenen bürokratischen Anforderungen sowohl für das LAG-Management als auch die Projektträger. Zudem zeigten die Umfrageergebnisse deutliche Unterschiede in der Handhabung von LEADER in den einzelnen Bundesländern. So konnten beispielsweise in Brandenburg in der aktuellen Förderphase bisher durchschnittlich pro LAG 23,6 Projekte bewilligt werden, in Rheinland-Pfalz hingegen noch kein einziges. Häufig warten die LEADER-Regionalmanagements bis zu 6 Monate auf die Bewilligung eines Projektes durch die entsprechende Landesbehörde, in Einzelfällen sogar noch länger.

Vorstand Dr. Hartmut Berndt zum ELER-Reset-Papier bei der Mitgliederversammlung in Blaubeuren

Den zweiten thematischen Schwerpunkt der Mitgliederversammlung bildete die Diskussion und Abstimmung über drei BAG LAG-Positionen zu folgenden Themen:

• Papier des Sächsischen Staatsministeriums „ELER-Reset“
• Leitfadenentwurf „Evaluation von LEADER/CLLD“ der EU-Kommission
• Umsetzung von LEADER-Kooperationsprojekten.

BAG LAG Präsentation mit Umfrageergebnisse
BAG LAG Positionspapier Blaubeuren